Vertraue dem Zauber des Anfangs
There is freedom
waiting for you
in the breezes oft he sky.
And you ask, „What if I fall?“
Oh, but darling, what if you fly?“
(Erin Hanson)
Warum? Warum etwas neues beginnen? Warum auf die innere Stimme hören?
Weil es der Weg zum Glück sein kann.
Es ist unglaublich leicht der lauten, sehr seriös anmutenden Stimme zuzuhören, die einem vernunftbegabt erzählt, dass Dinge keinen Wert haben werden. Dass Träume vermessen sind. Dass die Meinung anderer mehr Gewicht hat, als die eigene.
Ja. Stimmt. Es gibt 1000 Gründe, etwas, das sich richtig anfühlt, aber auf den ersten Blick zu groß erscheint, nicht zu tun. Und nur einen, es schlicht zu versuchen. Die Neugier. Try and error. So lernen wir.
Alles, was man anfängt, ist zunächst schwer. Weil es unbekannt ist. Sport, eine Sprache, eine neue Arbeit.
Licht ins ungewisse zu bringen ist der Trick. Ausprobieren.
Mein Juraprofessor hat immer gesagt „Man kann alles lernen, wenn man nur gewillt ist, genug Zeit zu investieren“.
„Ja, es ist möglich“, anstatt „das schaffe ich eh nicht“.
Der einzige Mensch auf diesem schönen Planeten, der versteht, warum etwas gut werden kann, bist Du. Nur Du allein kennst das ganze Puzzle. Aber ganz ohne Vetrauen geht es nicht. Vertrauen auf die eigenen Sinne. Vertrauen in Dich selbst.
Was ist schlimmer? Etwas zu versuchen und festzustellen, dass es nicht das Richtige war. Oder, sich ewig zu fragen, „was wäre gewesen, wenn?“.
Mich würde es mehr quälen, zu denken, dass etwas großartig hätte werden können, wenn ich es nur geschafft hätte dem garstigen Zweifelzwerg das Maul zu stopfen.
Ich sage nicht, alles würde immer rosarot sein, auf Anhieb funktionieren und einem hindernisfrei in den Schoß fallen. Ganz und gar nicht.
Ich sage nur, unsere Vorstellungskraft allein reicht eben manchmal nicht aus, um Szenarien vollständig beurteilen zu können. Gelegentlich muss man einfach ausprobieren. Sich trauen. Gleichgültig, wie vermessen das neue Projekt auch wirken mag.
Gib dem Samen eine Chance. Bette ihn in Erde, Gieße ihn, wärme ihn. Und in den meisten Fällen wird er keimen. Sich weiterentwickeln. Vielleicht wird es ein Gänseblümchen, ein Kaktus oder eine Eiche.
In all diesen Optionen wohnt der Zauber des Anfangs.
Probieren birgt neue Pfade und Erfahrung.
Gewähre einem Traum, einer Idee Raum und Chancen zum Gedeihen.
Das klingt nun alles sehr hypothetisch. Es liegt an Dir dem Ganzen ein konkretes Gesicht zu geben.
Ich habe Jura bis zum Bachelor studiert. Hat es mir geschadet? Nein. Hat es mich erfüllt. Auf keinen Fall. Habe ich Paragraphen gepaukt, weil ich das wollte. Nicht im Geringsten. Und das ist auch der Grund, weswegen die Juristerei nie eine ehrliche Chance hatte, viel Platz in meinem Leben einzunehmen. Wirklich gut ist man nämlich oft nur in den Dingen, die man mit Überzeugung und aus eigenem Antrieb macht.
Mein Antrieb ist meine Unabhängigkeit. Meine Gesundheit. Und der Glaube daran, dass ich Menschen helfen kann, achtsamer mit sich und ihrem Körper umzugehen.
Es heißt, die Welt braucht nicht noch mehr Juristen und Bänker, sondern mehr Freigeister und Träumer.
Lass uns im Kleinen anfangen. Bei Dir selbst.
Achtsamer und gesünder durchs Leben zu gehen, bedeutet auch, und dass glaube ich von Herzen, ein größerer Gewinn für seine Umwelt zu sein.
Denn wenn ich glücklich bin, kann ich auch anderen mehr geben.